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Offene und versteckte Personalkosten

Gerade der Kostenbereich Personal wird gerne unterschätzt. Sind 2 – 3 Dienstnehmer angestellt, können die Jahreslohnkosten schon mal in astronomische Höhen schießen. Weil die Lohnkosten eine wichtige Kenngröße in der Kostenplanung der Unternehmen darstellen, muss der Unternehmer wissen was auf ihn zukommt. Schließlich fließen diese Werte auch in die eigene Preisbildung.

 Wenn über die Kosten des neuen Dienstnehmers gesprochen wird, geht es hauptsächlich um Positionen wie Bruttoverdienst (Einstufungen in den Kollektivvertrag), etwaige Zulagen und Zuschläge, mögliche Überstundenpauschalen, Aufwandsersätze und natürlich die Lohnnebenkosten. Aber abgesehen von diesen (offensichtlicheren) Kosten müssen auch ganz andere Kostenfaktoren berücksichtigt werden.

Einen wesentlichen Bereich der Personalkostenkalkulation stellen die  Leerzeiten dar. Grundsätzlich gibt es produktive Arbeitszeit und solche die unproduktiv (also keinen direkten Nutzen erwirtschaftet) ist. Zu den unproduktiven Zeiten zählen beispielsweise Abwesenheit, wie Urlaub (25 Tage im Jahr), gesetzliche Feiertage (ca. 10,49 Arbeitstage) und Krankenstand (branchenabhängig ca. 12,8 Tage). Aber auch interne Verwaltungszeiten in denen der Mitarbeiter seine eigene Zeiterfassung durchführt können nicht an einen Kunden weiterverrechnet werden. Auch diese Kosten müssen über die eigenen Preise abgedeckt werden.

Versteckte Personalkosten

Abgesehen von den eher offensichtlichen Personalkosten müssen auch ganz andere Kostenfaktoren berücksichtigt werden. Werden neue Mitarbeiter eingestellt fallen Kosten für dessen Arbeitsplatz an, das schließt zB einen neuen Computer bzw. einen Tisch und Sessel mit ein. Wird mit spezieller Software gearbeitet müssen eventuell Erweiterungen angeschafft werden, was wiederum die Lizenzkosten erhöht. Abhängig von der Branche fallen Weiterbildungskosten für Seminare und Fachbücher an.

Wird wie zum Beispiel in der Gastronomie, eine Bekleidung bereitgestellt, müssten die Kosten für diese ebenfalls in die Kalkulation einfließen. Auch die Kosten für freiwillige Sozialaufwendungen werden leicht angsteigen (Geburtstagsfeiern, Essen, Getränke, …).

Wer schreibt hier

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René Klampfer hat eine geradlinige Karriere hingelegt. Er ist sozusagen ein Längseinsteiger. Zahlen waren immer seine Welt.

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